31.10.07 Neue Zürcher Zeitung
Am 26.10.07 erschien ein Artikel in der NZZ von Ursula Seibold-Bultmann über van de Velde. Hier ein Auszug mit einem Zitat aus diesem blog:
Schauplatz Ostdeutschland
«Hallo Claus, toll zu sehen, wie es bei Euch weitergeht. Waren die originalen Sockelleisten massiv, aus Bugholz geformt oder schichtverleimt auf Form?», fragte ein Van-de-Velde-Fan neulich auf der Website www.schlosslauterbach.com von Claus Lämmle, dem Besitzer eines bei Zwickau in Sachsen gelegenen Herrenhauses. Seit Lämmle vor zwei Jahren die Restaurierung des Neorenaissance-Gebäudes mit seiner ab 1907 ausgeführten und in erstaunlichem Umfang erhaltenen Innenausstattung von Henry van de Velde in Angriff nahm, kann man das Projekt im Internet virtuell bis ins Detail verfolgen.
Schleier des Vergessens
Warum ist es ausgerechnet in Sachsen und Thüringen so spannend, den Spuren des 1863 in Antwerpen geborenen und vor fünfzig Jahren, am 25. Oktober 1957, in Zürich gestorbenen van de Velde zu folgen – eines in Belgien, Paris, Berlin, den Niederlanden und der Schweiz tätigen Weltmannes, der zu den führenden Gestaltern des Jugendstils und zudem als Kunsttheoretiker zu den beredtesten Wegbereitern der Moderne gehörte?….
Quelle NZZ: http://www.nextroom.at/article.php?article_id=27864
Posted 10:19 |
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Die Paneele in einem der Gästezimmer werden nun mit Messing-Einlegern komplettiert. Eine zeitraubende Angelegenheit, da die Formate alle unterschiedlich sind (wie damals üblich “von Hand” gebaut). Da heisst es messen, anpassen - messen, anpassen. Das Farbkonzept für diesen Raum konnte Anhand von Befunden nachgewiesen werden. Putz, Stuck und Paneele wurden neu gefasst und erhielten wieder ihr ursprüngliches Erscheinungsbild.
Die nach Originalbefund neu gefasste Eingangssituation zum grossen Salon im Obergeschoss. Die Gläser müssen noch komplettiert werden - die beiden gelben Scheiben in der Türe stammen noch aus DDR-Zeiten. Zum Glück haben wir passendes Material und den dazu gehörenden Handwerker gefunden.
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23. Oktober 2007 19:00 Uhr “Villa Esche”, Parkstr., Chemnitz