30.04.06 Frühling

Endlich ist der Frühling da! Blick aus dem Park auf den Südflügel des Schlosses durch knospende Magnolien, Jasmin und Rhododendren. Letztere sind seit Ewigkeiten im Park - eine echte Rarität und - was für ein Duft! Der Park wurde ca. 1885 nach englischem Vorbild und nach botanischen Gesichtspunkten angelegt. Natürlich hat neben der Laubfärbung auch der Duft zu unterschiedlichen Jahreszeiten eine Hauptrolle gespielt.

Eine im Herbst gesetzte Blutpflaume an einem der Wege im Park. Überall beginnt es nun zu treiben und die neu gepflanzte Naturhecke schlägt bereits aus. Inzwischen sind es über 200 neu gesetzte Büsche und Bäume, die die Lücken an der Grundstücksgrenze schliessen und dem Park nach aussen einen natürlichen Abschluß geben.
Posted 16:26 |
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Ein Besuch von Mitgliedern der Van de Velde Gesellschaft. Manfred Osthaus aus Bremen, Enkel von Karl Ernst Osthaus, Hagen / Dr. Helmut Reuter, Kunstsammler aus Düsseldorf / Priska Schmückle von Minkwitz, van de Velde Expertin aus Hamburg / Carmen-Sylva Hueber, Kunstsammlerin aus Chemnitz
Seit einigen Wochen sind die ersten 16 von insgesamt 55 Fenstern des Schlosses erneuert. Die 4-flügeligen Fenster haben “gewaltige Ausmasse”, ca. 250 cm hoch und ca. 120 cm breit. Eine tadellose Arbeit der Schreinerei aus dem Nachbardorf, die eines der wenigen, noch original erhaltenen Fenster als Vorlage nahm.
Seit kurzem liegen Satellitenaufnahmen in hoher Auflösung von ganz Deutschland bei GoogleEarth vor. Einfach GoogleEarth Software kostenlos downloaden (http://earth.google.com/). Das Schloss ist zu finden, indem man im Suchfeld die Koordinaten 50 46 37.48″ N, 12 23 56.31″ E eingibt.
Proben des “Steinholz-Bodens” aus dem “Grünen Salon” und dem Badezimmer im Obergeschoss. Die Proben werden in ein Farblabor geschickt, um die genaue Zusammensetzung der Pigmente und Zuschlagsstoffe zu ermitteln. Dann wird eine Materialmischung erstellt, um einen durchgefärbten Magnesit-Estrich zur Ergänzung der Fehlstellen im Boden herzustellen. Es gilt das richtige Magnesium (aus China) und den richtigen Sand (aus Österreich) etc. zu finden. Zusammen mit der Pigmentanalyse aus dem Farblabor ist dies die Grundlage, um möglichst dicht am historischen Befund zu landen.